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Sechseckige Tischuhr von Johan Eichsted Danzig

Feuervergoldetes 30-Stunden Spindeluhrwerk mit Schnecke und Kette, Federantrieb für Geh-, Schlag- und Viertelstundenschlagwerk auf 2 Glocken, feingravierte Federhäuser, sechs balusterförmige Platinenverbindingen, die Rückplatine signiert Johan Eichsted Danzig und reichlich dekoriert: verzierte Hammer, Schlossscheibe, Viertelstundenring, Radunrastdeckel und fein ausgesägte und gravierte Aufsätze, graviertes und vergoldetes Bronzegehäuse mit versilberten Karyatiden und Löwenfüßen, Horizontalziffernblatt mit versilbertem Ziffernring und römischen Zahlen und vergoldetem Ziffernring für die Minuten und Viertelstunden, im Zentrum ein graviertes Landhaus, gebläute Eisenzeiger. Die Seiten mit Sichtfenstern. Breite 17,5 cm, Höhe 9 cm, um 1680.

Johan (Johann, Hans) Eichsted (Eichstedt, Eichstädt, Eichstaedt, Eichstett, Eysted), ein sehr bekannter Uhrmacher, wurde geboren in Elbing (Elblag) in 1637, kam nach Danzig (Gdansk) vor 1665 und wurde Stadtbürger im Februar 1666. Er war Stadtuhrmacher von vor 1678 bis nach 1686 und haftete für die Unterhaltung des Musikuhrwerks der Stadt Danzig in den Jahren 1678 und 1679. Er starb in 1709. Es gibt viele Uhren mit seinem Namen in öffentlichen Sammlungen.

Literatur :
Dr. Zuzanny Prószynskiej – Zegarie Gdanskie – Muzeum Historyczne Miasta
Gdanska (2005)
Tardy – French Clocks, Clocks The World Over - Teil IV - Seite 409
Klaus Maurice – Die deutsche Räderuhr – Teil II – Aufnahmen 616 & 619
Mühe/Vogel – Alte Uhren – Seite 59

                
Polish/01/08

Aufnahme zum Download (PDF)